Ein Engagement für Menschen mit einer schweren Vergangenheit
Deborah Grassman ist bekannt für ihr Engagement für eine "Trauma informierten Betreuung" für Menschen am Ende des Lebens und die Identifizierung der einzigartigen Bedürfnisse von Menschen mit einem traumatischen Hintergrund und einer Soul Injury. Sie hat über 30 Jahre lang ein Hospiz für Kriegssoldaten in den USA geleitet und kümmerte sich um mehr als 10'000 sterbende Kriegssoldaten. Als Direktorin bestand ihre Aufgabe u.a. darin, ein für die USA national anerkanntes Hospiz-Programm zu erarbeiten.

Die Gründerin der M A D E R OxX®-Methode, Sandra Ulrich, hat sich in den USA u.a. auch von Deborah Grassman ausbilden lassen. Aus diesem Wissen entstand M A D E R OxX®, eine "Client Center Based" Methode, welche den Klienten auch in seiner psychischen, physischen, sozialen und emotionalen Komponenten unterstützen kann. Die therapeutischen Geräte wurde in der Schweiz in Zusammenarbeit mit Schweizer Therapeutinnen getestet. M A D E R OxX® kann bei Kindern sowie Erwachsenen angewendet werden und eignet sich sehr gut für die Behandlung in der Palliative Care.

"Die mangelnde Selbstwahrnehmung von Opfern eines chronischen Kindheitstraumas ist manchmal so tiefgreifend, dass sich Betroffene nicht einmal mehr selbst im Spiegel erkennen können. Für die Traumatherapie bedeuted das: Lernen wie herunter zu fahren, den Körper zu spüren und sich zu  beruhigen - das ist genau worum es geht".

Bessel van der Kolk (geb. 1943) ist ein Psychiater, Autor und Pädagoge in Boston, USA. Er ist Professor für Psychiatrie an der Universität in Boston "School of Medicine"  und Präsident der "Trauma Research Foundation" in Brooklin, Massachusetts.

Achtsamkeitsübungen helfen Menschen die Selbstwahrnehmung zu fördern. Mit M A D E R OxX® wird die Achtsamkeit eingeübt, wie dies beispielsweise auch bei einer Yogalektion möglich ist. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass dieses Achtsamkeitstraining mit der Technik von M A D E R OxX® durch die spezielle Abfolge der Therapieabläufe ganz von alleine geschieht, der Atem vertieft sich und Beruhigung stellt sich ein. Durch die moderate Druckstimulierung der körpereigenen Rezeptoren (diese liegen unter der Haut und senden Signale an das Gehirn) können weitere gesundheitsfördernde Effekte erzielt werden. M A D E R OxX® wird unterstützend für die Förderung der Selbstwahrnehmung und Beruhigung eingesetzt.


Traumatische Ereignisse wie körperlicher oder sexueller Missbrauch können dazu führen, dass Betroffene körperlichen Kontakt ablehnen.

"Berührung reduziert den Spiegel von den Neurotransmittern wie Cortisol, welche das Immunsystem schwächen. Berührung erhöht auf der anderen Seite ebenfalls auch den Spiegel der Neurotransmitter, die das Immunsystem stärken, was wiederum die Heilung und Genesung fördert".

Prof. Dr. med Ralf Nickel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in den Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

M A D E R OxX® bietet eine neue Methode, welche das Entfalten der positiven Eigenschaften einer Berührung ermöglicht, auch wenn bei der Therapie keine direkte Berührung mit der Hand statt findet.

M A D E R OxX®  ist eine Methode, die sehr achtsam durchgeführt wird und die Würde jedes Menschen respektiert.  M A D E R OxX® eignet sich für Menschen mit Behinderung und Menschen, unabhängig von Geschlecht und Alter.

Krieg, Gewalt und Verfolgung ...

Einige Kinder werden aufgrund eines genetischen Problems mit einer Behinderung geboren. Andere hatten beispielsweise ein traumatisches Erlebnis durch einen schweren Unfall oder auf der Flucht vor Krieg oder Katastrophen und erlitten dadurch eine Behinderung am Körper. Die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen bezweckt die Förderung, dass alle die gleichen Menschenrechte und Grundfreiheiten haben sollen, also auch Menschen mit einer Behinderung.

(United Nation of Human Rights) (Handicap International)