Mehr zur M A D E R OxX®-Therapie

Die M A D E R OxX®-Methode ist eine "Client Centered Based" Reflexzonentherapie, die mit moderatem Druck durchgeführt wird.  M A D E R OxX® spricht alle Menschen an, ob jung, alt, klein, gross, gesund oder krank. M A D E R OxX®-Klienten, die eine moderate Drucktherapie erhalten, profitieren von vielen positiven Eigenschaften.

  • M A D E R OxX® -  Testungen
  • M A D E R OxX® -  eine moderate Druckstimulierung
  • M A D E R OxX® -  für die mentale Gesundheit und die Anwendung in der Klinik
  • M A D E R OxX® -  und die Förderung der Eigenproduktion von Oxytocin
  • M A D E R OxX® - in der Palliative Care
  • M A D E R OxX® - zur Förderung der Interozeption durch Stimmulierung der CT-Afferenten 

M A D E R OxX®-Testungen an Personen im Alter zwischen 20 bis 80 Jahre ergaben folgende Ergebnisse:

  • gesenktes Stressempfinden und deutlich gesteigertes Wohlbefinden
  • Blutdruck und Puls waren nach der Behandlung meistens gesunken und ordnungsgemäss
  • Probanden, die mit Schmerzen zur Behandlung kamen, verzeichneten im Anschluss eine Schmerzreduktion
  • 75% empfanden die Methode sehr beruhigend und sehr angenehm und 25% als beruhigend und als angenehm.
  • 80% verspürten eine Vertiefung und Beruhigung der Atmung
  • 90% verspürten eine gesteigerte Selbstwahrnehmung und würden die Methode jederzeit weiterempfehlen
  • 75% empfanden die Behandlungs-Rollen aus Holz als sehr angenehm und 25% als angenehm
"In meinem Alltag bin ich oft gehetzt und habe an verspannten Muskeln Schmerzen.
Nach einer M A D E R OxX®- Behandlung fühle ich mich zufrieden, tief entspannt und ganz leicht."
Bettina Grob, (Hebamme)
M A D E R OxX®- eine moderate Druckstimulierung

Eine grossangelegte Studie aus den USA (University of Miami Medical School, publiziert 2014) konnte nachweisen, dass eine moderate Druckstimulierung der Haut, wie dies die M A D E R OxX®-Therapiemethode umsetzt, die Aktivität vom Vagus Nerv positiv beeinflusst. Auch das Stresshormon Cortisol wurde gesenkt, den Oxytocin-Anteil und den Serotonin-Anteil (Glückshormon) erhöht sowie die Substanz „P“ reduziert. Die Aufmerksamkeit erhöhte sich ebenso, das Depressionslevel verringerte sich und die Immunfunktion verbesserte sich. Festgestellt wurden ebenso einen erhöhten Anteil an natürlichen Killerzellen. Die getesteten Krankheitsbilder waren u.a. Depression, Krebs, Fibromyalgie, Arthritis, HIV.

In der Studienauswertung wurde beispielsweise die „Gate Control Theory“ berücksichtigt. Ein Therapie-Ansatz, auf welchen sich u.a. auch die M A D E R OxX®-Methode stützt. Die „Gate Control Theory“ besagt, dass eine angenehme Stimulierung über die Haut (mit moderatem Druck, wie bei der M A D E R OxX®-Methode) die dickeren Nervenstränge einer Nervenfaser stimulieren kann. Dies hat zur Folge, dass der Neurotransmitter GABA (Gamma Aminobuttersäure) produziert wird. Dies wiederum ermöglicht, dass sich das sogenannte Schmerztor (Gate) schliesst. Wird das Schmerztor geschlossen, kann sich das Schmerzempfinden verringern.

Testungen mit der M A D E R OxX®-Methode haben ergeben, dass Probanden die vor der Therapie ein Schmerzgefühl hatten, meist schon nach der ersten Behandlung eine Schmerzreduktion verzeichnen konnten. Testpersonen bestätigen zudem, dass sich bei der Behandlung der Atem vertieft und sich eine Tiefenentspannung einstellt. Dies sind beispielsweise Indikatoren die den GABA-Spiegel auch auf natürliche Weise erhöhen können. 

M A D E R OxX®- für die mentale Gesundheit und die Anwendung in der Klinik
Bei Menschen mit einer Depression beispielsweise wird oftmals eine grössere Aktivität im rechten Frontallappen des Gehirns beobachtet. Dies ist die Hirnregion, die u.a. mit negativen Emotionen in Verbindung gebracht wird. In der breit angelegten Studie (University of Miami Medical School, publiziert 2014)  konnte nachgewiesen werden, dass sich bei Betroffenen schon nach einer kurzen moderaten Drucktherapie - wie dies bei der M A D E R OxX®-Methode der Fall ist - die Aktivität des Frontallappens von rechts nach links verschoben hatte. Testpersonen, die vor der M A D E R OxX® Behandlung einen hohen Stress-Level aufzeigten und depressive Verstimmungen hatten, fühlten sich nach der Behandlung mental stabilisiert, entspannt und ausgeglichner.
M A D E R OxX®- und die Förderung der Eigenproduktion von Oxytocin
Oxytocin ist ein Berührungshormon, welches u.a. auch Angst reduziert. Bonner Wissenschaftler konnten mit Kollegen des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg und der Universität Chengdu (China) die anxiolytische Wirkung von Oxytocin belegen. Durch die angenehme Druckstimulierung, welche die M A D E R OxX®-Methode über die Haut bewirkt, kann die Eigenproduktion von Oxytocin im Hypothalamus gefördert werden. M A D E R OxX®-Testpersonen berichten nach der Behandlung ein merklich höheres Wohlbefinden.
(Quelle: Oxytocin Facilitates the Extinction of Conditioned Fear in Humans”, Biological Psychiatry 2014)

M A D E R OxX®- in der Palliative Care
Am Ende des Lebens wird das Unbewusste stärker und das Bewusstsein schwächer. Traumatische Ereignisse aus der Vergangenheit können wieder aufkommen. Betroffene werden meist unruhig und können das Pflegepersonal vor Herausforderungen stellen.

Die M A D E R OxX®-Methode wurde so entwickelt, dass sie auch in Seitenlage durchgeführt werden kann. Ist dies auch in Seitenlage nicht möglich, bietet die M A D E R OxX®-Methode eine spezielle und sehr beruhigende Behandlung für den vorderen Oberkörper und den Gesichtsbereich. Dies, um betroffene Menschen auch in der Palliative Care zu unterstützen. Durch die mentale Stabilisierung und Beruhigung des Klienten erfährt auch das Pflegeteam eine Entlastung. 

«Am Ende des Lebens wird unser Bewusstsein schwächer und unser Unterbewusstsein stärker. Es ist an dieser Stelle wichtig zu betonen, dass nicht alle, die in der frühen Kindheit traumatisiert wurden eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) erleben werden, aber Rückblicke des Unbewussten, von einer Hilflosigkeit die sie zu dieser Zeit empfunden haben, können auftreten, wenn ihr Bewusstsein schwächer wird. Es wichtig, dass wir wissen wie wir Betroffene entsprechend beruhigen und achtsam begleiten können»

Deborah Grassman ist diplomierte Krankenschwester für psychische Gesundheit in den USA. Sie leitete in ihrer 30-jährige Karriere die Abteilung für Kriegsveteranen in einem Hospiz. Sie selber begleitete mehr als über 10’000 sterbenden Kriegssoldaten. Deborah Grassman ist vor allem dafür bekannt, die einzigartigen Bedürfnisse von Menschen mit einem traumatischen Hintergrund zu erkennen, die sich dem Lebensende nähern. Die Entwicklerin der M A D E R OxX®-Therapie hat sich bei Deborah Grassman ausbilden lassen und dieses erlernte Wissen in die neue M A D E R OxX®-Reflexzonentherapie einfliessen lassen.

M A D E R OxX® - zur Förderung der Interozeption durch Stimmulierung der CT-Afferenten 

Studien konnten belegen, dass bei einer moderaten Drucktherapie - wie es die M A D E R OxX®-Therapie ist – Afferenten stimuliert werden können, die für die Interozeption zuständig sind. Die sogenannten CT-Afferenten reagieren «spezifisch auf sehr sanfte und langsame Berührung der Haut», bestätigt Michael Eggart, Gesundheitswissenschaftler der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Die CT-Afferenzen aktivieren effektiv bestimmte Bereiche der Inselrinde, jener Hirnstruktur, die die Signale aus dem Körperinnern verarbeitet  (Top-Down Modulation). Es ist denkbar, dass die sanfte Berührung die Funktion der Insula normalisiere und damit auch die Verarbeitung der interozeptiver Reize, dies obschon Berührung eigentlich als äusserliche Reize gelten. Stimulierung der C-taktilen Afferenzen löst eine angenehme Empfindung aus, die über einen langen Zeitraum sehr stabil ist. Deshalb ist es auch besonders für ältere Menschen sehr wichtig, über eine angemessene Interozeption zu verfügen. So kann eine frühzeitige innerliche Wahrnehmung von Krankheitssymptomen von Bedeutung sein. Eine fehlende Interozeption bei älteren Menschen kann auch Reaktion auf Bedürfnisse des Körpers zu Gesundheitsproblemen ausbleiben lassen und z. B. zu einer Dehydrierung führen. 

Quellen:
- Der Einfluss olfaktorischer Reize auf C-taktil vermittelte Berührungsempfindung. Prof. Dr. Ilona Croy, Friedrich-Schiller-Universität Jena, publiziert 2014.
- Interozeption und Gesundheit: Ansätze zur Veränderung interozeptiver Prozesse im präventiven und therapeutischen Kontext. Dana Schultchen (geb. Fischer) aus München. Dissertation Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie der Universität Ulm, publiziert 2020
- Signale aus dem Körperinneren. Spektrum.de. Sept. 2021