Aufgrund der aktuellen Corona Lage (Senioren gehören zur Risikogruppe)
ist dieses Projekt leider etwas in den Hintergrund geraten und wird wieder aufgenommen sobald sich die Situtation entspannt hat.
Ein soziales Projekt in Zusammenarbeit mit M A D E R OxX®
Ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit M A D E R OxX® zeigt auf, wie die Gesundheitskosten in der Schweiz gedämpft werden können. Für dieses Projekt werden rüstige Seniorinnen und Senioren gesucht. Interessiert? Dann melden Sie sich bei uns!


Das Projekt zu M A D E R OxX® berücksichtigt die Empfehlungen, die im "National Quality Policy and Strategy Handbook WHO 2018" aufgeführt werden:

Eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung kann auf viele Arten definiert werden. Es gibt Anhaltspunkte, wie eine solche qualitative Gesundheitsversorgung auf der ganzen Welt umsetzbar wäre:

  • Effektiv: Evidenzbasierte Gesundheitsdienstleistungen für alle, die diese benötigen.
  • Sicher: Vermeidung von weiteren Verletzungen an Menschen, die eine Pflege erhalten.
  • Personenzentriert: Eine individuelle Behandlung, die auf die Ansprüche und Bedürfnisse des behandelnden Patienten gerichtet ist.

Um die Vorteile einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung nutzen zu können, sollten Gesundheitsdienstleister ausserdem folgendes bieten:
  • Zeitgerecht: Verkürzung der Wartezeiten. Dadurch wird vermieden, dass weitere Schäden/Verletzungen zu erwarten sind
    (sowohl für den Empfänger sowie den Pfleger).

  • Gerecht/Fair: Bereitstellung einer Pflegedienstleistung, deren Qualität sich nicht aufgrund Alter, Geschlecht, Rasse, ethnischer Zugehörigkeit, geografischer Lage, Religion, sozioökonomischem Status, sprachlicher oder politischer Zugehörigkeit ändert.
  • Integriert: Eine Versorgung, die über Ebenen und Anbieter hinweg koordiniert ist und das ganze Spektrum der Gesundheitsdienstleistungen, über den gesamten Lebensverlauf zur Verfügung stellt.
  • Effizient: Maximierung der verfügbaren Ressourcen und Vermeidung von Abfall.
(HANDBOOK FOR NATIONAL QUALITY POLICY AND STRATEGY WHO 2018/S. 13)

Gesundes Altern - mentale Gesundheit - zwei Gründe, dieses Projekt in Angriff zu nehmen!

WHO 2019: Daten und Forschung sollen gefördert werden: Fokussierte Forschung und neue Methoden des "gesunden Alterns" könnten ein weitaus besseres Verständnis vermitteln und sind wesentlich für unsere Zukunft. Um dies zu erreichen, müssen geeignete Massnahmen für ein "gesundes Altern" getroffen werden. Beispielsweise evaluiert durch Statistiken und Bevölkerungsumfragen in verschiedenen Ländern. Forschungen über das "gesunde Altern" sind erforderlich, damit eine rasche Umsetzung in der Praxis möglich wird, was wiederum zu einer breiteren sozioökonomischen Politik und zur Stärkung des Gesundheitssystems führt.

(WHO Website: Data and Research 2019)


WHO Leitlinien und Grundwerte für ein "gesundes Altern"
SOLIDARITÄT:

  • Niemand soll zurück gelassen werden - will alle erreichen, auch bedürftige und benachteiligte Menschen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsort, den spezifischen Herausforderungen und persönlichen Schwachstellen.
  • Gerechte Möglichkeiten für alle, also auch für jene Menschen, die am wenigsten begünstigt oder am stärksten gefährdet sind. Ein "gesundes Altern" sollen alle geniessen können, einschliesslich derer, die sich auf den sozialen oder wirtschaftlichen Status, das Alter, den Geburts- oder Wohnort, ihren Migrationsstatus und ihr Leistungsniveau berufen müssen.
    (WHO Handbook for National Quality Policy and Strategy 2018)

Weltweit wächst die Zahl älterer Menschen schneller als die Zahl von Menschen in allen jüngeren Altersgruppen. Bis 2030 wird die Anzahl älterer Menschen weiter ansteigen. Deshalb brauchen wir mehr Arbeitsplätze für ältere Menschen. Wir müssen Altersdiskriminierung vorbeugen, einen personenzentrierten Ansatz für die Patientenversorgung sicherstellen – möglichst ohne finanzielle Schwierigkeiten - Kenntnisse und Fähigkeiten in der Altenpflege entwickeln und die Gesundheitskompetenz verbessern. Gleiche Chancen für alle Arbeitnehmer zur Optimierung und Ausschöpfung ihrer Fähigkeiten. Wenn Unterstützung und Umschulungsmöglichkeiten für die Einbindung älterer Arbeitnehmer geschaffen werden, kann das helfen, die Diskriminierung aufgrund des Alters zu beseitigen.

(WHO 2019: Decade of Healthy Ageing 2020-2030)

Das Projekt M A D E R OxX® wird einerseits eine neue komplementär-medizinische Methode in der Palliative Care zur Verfügung stellen können und anderseits auch Umschulungsmöglichkeiten für Rentnerinnen und Rentner anbieten, damit sie in der Freiwilligenarbeit und in der Palliative Care professionell eingebunden werden können.

Wir möchten uns bewerben für Helsinki!

Projekt Management:

  • Sandra Ulrich
    Initiantin und Projektleitung. Sandra Ulrich ist spezialisiert in "Spiritual Care in der Palliative Care" (Fokus "Trauma Informed Care") USA/Schweiz
  • Jacqueline Canacik
    Stv. Projektleitung und Stv. Geschäftsleitung RFM Royal Foundation Manangement GmbH

Ärztliche Unterstützung:
  • Dr. med. Gregor Dufner, Schweiz
Projekt-Umsetzungspartner:
  • Verein MENTALE GESUNDHEIT Schweiz
    im Beirat mit Joachim Eder, ehemaliger Gesundheitsdirektor in Zug sowie ehemaliger Ständerat.
    im Beirat mit Prof. Maya Zumstein-Shaha aus der Pflegewissenschaft und Dozentin an der Berner Fachhochschule.
  • Altersheime Zug, Frauensteinmatt
Ein unterstützenswertes soziales Projekt!

Thomas Aeschi,
Nationalrat, Schweiz

“Ich schätze dieses Engagement im Bereich der Palliative Care sehr und erachte dieses Projekt als äusserst unterstützungswürdig, weil es ein Thema anspricht, das in Zukunft immer wichtiger wird.“

Urs Raschle,  
Stadtrat Kanton Zug, Schweiz

"Eine win-win Situation; für Nehmende, welche neue Reize erleben dürfen und für Gebende, welche als Freiwillige eine schöne Aufgabe wahrnehmen dürfen. Es freut mich, dass dieses zukunftsträchtige Projekt erstmals bei uns in der Stadt Zug in die Tat umgesetzt wird."

Ein herzliches Dankeschön unserem Team der ersten Projekt-Etappe. Die erste Projekt-Etappe konnte im November 2019 auch dank diesen Mitwirkenden erfolgreich abgeschlossen werden:

- Christine Brunner, Dipl. Krankenschwester, Dipl. DORN.Therapeutin, Schweiz
- Agnes Ulrich-Brotschi, Dipl. Ergotherapeutin HF, Dipl. Yogatherpeutin YCH/EYV, Dipl. Svastha, Schweiz
- Ana Jeremic, Dipl. Masseurin und Ästethik-Maderotherapeutin, Schweiz

- Sandra Jeremic, Konsens AG, Schweiz (für die Materialbeschaffung)
- Peter Twigt, Inhaber TZZ Therapie Zentrum Zug (für Räumlichkeiten bei den Testungen)
- Giovanni B. Ming, Ming Schreiner, Schweiz (Materialkunde)
- Barbara Spandau, spezialisiert in der Altenpflege und Palliative Care, Schwerpunkt Schmerztherapie bei Krebspatienten, Deutschland (für Inputs zur Umsetzung in der Palliative Care)